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Kurator'in für: Flucht und Einwanderung Literatur Fundstücke Zeit und Geschichte
Dissertation über John Berger (Dr. phil.). Seine Essays und Interviews, seine Reportagen und Rezensionen erscheinen u. a. in Neue Zürcher Zeitung, Blätter für deutsche und internationale Politik, Sinn und Form, Jacobin und Lettre International. Als Historiker wertet er den in der Berliner Staatsbibliothek vorliegenden Nachlass seines Vaters aus. So erschienen »Die Bismarcks. Eine preußische Familiensaga vom Mittelalter bis heute« (2010, zusammen mit Ernst Engelberg) oder die von ihm herausgegebene Neuedition von Ernst Engelbergs »Bismarck. Sturm über Europa« (2014). Als Buchautor publizierte er zuletzt das literarische Sachbuch »An den Rändern Europas« (2021).
Der Amerikaner, der den Kolumbus als erster entdeckte, machte eine böse Entdeckung.
Im Sinn solcher Perspektivwechsel des Aufklärers Georg Christoph Lichtenberg ist diese Rede des Schriftstellers Ingo Schulze gehalten, dessen Roman "Peter Holtz" nicht nur bei Kritikern für Aufsehen sorgt, sondern auch noch gut gekauft, hoffentlich auch gelesen wird.
Unsere europäischen Vorfahren, also die Bleichgesichter, haben der Welt den Sklavenhandel großen Stils und den Kolonialismus gebracht. Das liegt noch nicht lange zurück. Seit dem Ende der Apartheid in Südafrika und Namibia sind noch keine dreißig Jahre vergangen. ... Die entscheidende Frage dabei ist: Geht es uns gut, weil es den anderen schlecht geht (Stephan Lessenich, Berlin, 2016)? Ich lasse das Fragezeichen stehen, obwohl ich nach allem, was ich durch Lektüre, Berichte und eigene Anschauung in Erfahrung bringen konnte, ein Ausrufezeichen setzen müsste.
Wer hat noch den Möglichkeitssinn, diese Ungerechtigkeit wenigstens abzumildern?
Wer aber ist "Wir"? Viele Welten passen in eine Nation: Ost und West, Arm und Reich. Doch nicht mal alle Ostdeutsche, die es erlebt haben, teilen das, woran Ingo Schulze erinnert:
In mir steckt noch die Erfahrung von einigen Monaten Demokratie, die weder vom Lobby-Geld noch von Parteien-Hierarchien eingeschürt wurde, die vor allem eine unmittelbare Mitbestimmung am Arbeitsplatz bedeutete. Das Volk war im Begriff, sich das Volkseigentum tatsächlich anzueignen. Zwischen der unblutigen Abdankung des vormundschaftlich-diktatorischen Apparates und der Einführung der D-Mark entstand für einige Monate eine Ahnung davon, was eine sozialistische Demokratie sein könnte.
Allerdings war es nur eine Episode. Dann galt wieder, was Brecht sarkastisch formulierte:
Das Chaos ist aufgebraucht. Es war die schönste Zeit.
Und nun ein Gespräch mit Ingo Schulze über die Rede nach der Wahl:
Quelle: Ingo Schulze Bild: Frank Kleefeldt/dpa sueddeutsche.de
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